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Berlin gewinnt mit Pharma …

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... moderne Arbeitsplätze.

Die wachstumsstarke Pharmaindustrie schafft in Berlin moderne Arbeitsplätze mit attraktiver Entlohnung. Schon jetzt beschäftigt die Branche rund 10.000 Arbeitnehmer in der Hauptstadt. Damit sorgen die Pharmaunternehmen für rund jeden zehnten Arbeitsplatz in der Berliner Industrie.

Gleichzeitig sichern die Pharmaunternehmen Arbeitsplätze bei Berliner Zulieferern – etwa bei Ingenieurbüros, IT-Dienstleistern, Forschungsinstituten und Biotech-Firmen. Das belegt eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System und Innovationsforschung. Danach hängt statistisch gesehen an jedem Arbeitsplatz in der deutschen Pharmaindustrie ein weiteres Beschäftigungsverhältnis in den vorgelagerten Zuliefersektoren.

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... einen innovativen Partner der Wissenschaft.

Weltbekannte Kliniken, renommierte Forschungsinstitute und hervorragende Hochschulen haben ihren Sitz an der Spree. Die Universitätsklinik Charité beispielsweise steht bei den Patentanmeldungen im Bereich Medizin unter den Kliniken bundesweit auf dem ersten Platz. Auch Wissenschaftsinstitute wie das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, das Deutsche Herzzentrum, Max-Planck- und Fraunhofer-Institute oder die Technische Universität tragen dazu bei, dass Berlin als einer der führenden Standorte für die Gesundheitsforschung gilt.

Die Pharmaunternehmen passen hervorragend in diese Forschungslandschaft. Denn die Berliner Pharmaindustrie arbeitet intensiv an der Entwicklung neuer Produkte. So entstehen Berührungspunkte – zum Vorteil aller Beteiligten. Drei Beispiele:

  • In Kooperation mit Berliner Pharmaunternehmen können Institute und Universitäten ihre wissenschaftlichen Ergebnisse schneller zu marktreifen Produkten weiterentwickeln.
  • Die Berliner Kliniken eröffnen den Pharmaunternehmen perfekte Voraussetzungen, in klinischen Studien die Wirksamkeit neuer Medikamente zu testen.
  • Die räumliche Nähe zu Pharmaunternehmen verbessert die Möglichkeiten der Berliner Wissenschaftler, Forschungsaufträge aus der Wirtschaft zu erhalten.
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... kreative Talente.

Die Pharmaindustrie setzt auf die Wirkstoffe Kreativität und Know-how. Das zeigt sich an der Belegschaft. Jeder siebte Beschäftigte arbeitet im Bereich Forschung und Entwicklung. Der Akademikeranteil in den Belegschaften liegt dreimal höher als der Durchschnitt der deutschen Industrie.

Für Berlin ist das eine wertvolle Kreativitätsinjektion. Denn mit ihren vielen Arbeitsplätzen für High Potentials zieht die Pharmaindustrie hochqualifizierte Talente an die Spree.

Nicht wenige von ihnen kommen aus dem Ausland. Sie erleben in Berlin eine offene, tolerante Gesellschaft. Diese Atmosphäre bildet den perfekten Nährboden für Innovationen. Gleichzeitig bereichern die internationalen Belegschaften der Pharmaindustrie das kulturelle Leben in der Spreemetropole.

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... eine Schlüsselbranche für die Gesundheitswirtschaft.

Gesundheit hat Konjunktur an der Spree. Patienten aus aller Welt schätzen Berliner Kliniken wie die Charité und das Deutsche Herzzentrum für ihre medizinischen Spitzenleistungen. Auch in der Biotechnologie zählt Berlin mit über 170 Unternehmen zur europäischen Beletage.

Die Pharmaindustrie bildet mit diesen Partnern ein starkes, innovatives Netzwerk. Berlin ist damit in einer Branche hervorragend aufgestellt, der Experten glänzende Wachstumsperspektiven bescheinigen. Zum Beispiel die TU Darmstadt: Sie geht davon aus, dass die Bruttowertschöpfung der Berliner Gesundheitswirtschaft bis 2030 um schätzungsweise 40 Prozent steigen wird.

Die Pharmaindustrie trägt ihren Teil zu diesem Wohlstandsschub bei:

  • als wachstumsstarke Industrie mit innovativen Spitzenprodukten,
  • als Kunde von Biotechfirmen und anderen Zulieferern
  • sowie als engagierter Partner bei der Ausbildung von Fachpersonal.
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... an internationalem Ansehen als Industriestandort.

In Berlin zuhause, rund um den Globus bekannt. An der Spree sind global agierende Konzerne angesiedelt: Bayer Schering Pharma, Berlin Chemie, Pfizer Pharma und Sanofi Aventis Deutschland.

Hinzu kommen mehr als 20 mittelständische Pharmaunternehmen, darunter einige Weltmarktführer. Zum Beispiel Bausch + Lomb - Dr. Mann, der führende Hersteller von Augenmedikamenten, den sogenannten Ophthalmika.

Von dem guten Ruf dieser Global Player bei Kunden weltweit profitiert die Hauptstadt. Denn die Pharmaunternehmen sorgen mit ihren innovativen Spitzenprodukten dafür, dass Berlin als moderner Industriestandort rund um den Globus immer bekannter wird.

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... ein Stück Tradition zurück.

Innovation trifft Tradition – aus dieser Formel erwächst der nachhaltige Erfolg der Berliner Pharmabranche. Die Tradition reicht weit zurück. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts produzieren Industrieunternehmen in Berlin Arzneimittel. Einige Pioniere von damals zählen heute zu den führenden Pharmaherstellern. Ihre Wurzeln haben sie in traditionsreichen Stadtvierteln wie Wedding, Charlottenburg und Spandau. Hier haben sie vor Jahrzehnten mit Produktion und Forschung begonnen – und im Laufe der Zeit Pharmageschichte geschrieben. Zwei Beispiele:

  • 1930 entstand in Berlin das erste injizierbare Nierenkontrastmittel der Welt. Das Präparat revolutionierte die Untersuchung von Nierenkrankheiten.
  • In den sechziger Jahren wurde an der Spree die erste Antibabypille Europas entwickelt.

Die erfolgreiche Tradition sorgt in der Branche für eine starke Identifikation mit dem Pharmastandort Berlin. Sie ist Ansporn und Verpflichtung zugleich, Verantwortung für Berlin zu übernehmen – als Arbeitgeber, als Partner der Patienten und als guter Nachbar, der soziale Projekte vor Ort unterstützt.

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... einen Katalysator für Innovation und Fortschritt.

Forschung im Dienst der Menschheit – für die Berliner Pharmaunternehmen eine Herzensangelegenheit. Kaum eine Branche forscht so intensiv wie die deutsche Pharmaindustrie. Rund 5 Milliarden Euro investiert sie dafür jedes Jahr – mit Erfolg: Bei den Patentanmeldungen spielt die deutsche Pharmaindustrie in der internationalen Topliga. Kein anderes europäisches Land führt so viele klinische Studien durch, um neue Medikamente zu testen.

Derzeit entwickeln Unternehmen hierzulande mehr als 400 neue Arzneimitteltherapien, die in den kommenden Jahren zugelassen werden könnten. Mit den Präparaten ließen sich über 130 Krankheiten besser behandeln. Vielen Patienten schenkt die Pharmaindustrie damit Hoffnung auf mehr Lebensqualität.

Für Berlin als einer der führenden Forschungsstandorte zahlt sich die Innovationsstärke der Pharmaindustrie doppelt aus:

  • Die Kooperation zwischen Pharmaunternehmen, Kliniken und Wissenschaftsinstituten garantiert Berliner Patienten eine hochmoderne, qualitativ einzigartige Gesundheitsversorgung.
  • Innovationen der Pharmaunternehmen schaffen und sichern in Berlin zukunftsfähige Arbeitsplätze.
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... kompetente Gesprächspartner von Politik und Bürgern.

Kein Thema bewegt die Bundesbürger so stark wie ihre Gesundheit: Welche Chancen bieten neue Therapien? Welche Gesundheitsrisiken kommen auf uns zu? Wie bleibt ein leistungsfähiges Gesundheitssystem für alle Bürger bezahlbar?

Die Berliner Pharmaindustrie stellt sich als kompetenter Gesprächspartner diesen Fragen. Sie möchte die Berliner über Perspektiven der Pharmaforschung informieren. Und sie engagiert sich als Ansprechpartner der Politik und der Öffentlichkeit für den Standort Deutschland.

Für diesen Dialog bietet die Bundeshauptstadt optimale Voraussetzungen. Pharmazeutische Unternehmen finden in Berlin beste Kontakte und kurze Wege zu Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

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... Anschluss an Deutschlands Industriemetropolen.

Eine leistungsfähige Industrie ist die Basis für einen starken Wirtschaftsstandort. Viele Regionen in Deutschland haben das seit langem erkannt. Mit politischen Initiativen fördern sie die Ansiedlung von Industriebetrieben. Auch der Berliner Senat setzt darauf, die Industrie an der Spree zu stärken. Die Pharmaunternehmen spielen dabei eine Schlüsselrolle. Zwei Gründe:

  • Pharma ist Industrie mit Perspektive. Das belegt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Danach gehört die Pharmaindustrie in Deutschland aufgrund ihrer Innovationsstärke zu den Branchen mit den besten Zukunftsaussichten. Vor allem die steigende Nachfrage rund um den Globus beflügelt die Geschäftsaussichten. Fachleute schätzen: Bis zum Jahr 2020 wird sich der weltweite Umsatz mit Pharmaprodukten auf rund 1,3 Billionen Dollar verdoppeln.
  • Als industrielle Kernbranche stärkt die Pharmaindustrie weitere Bereiche der Berliner Wirtschaft. Denn die Pharmaunternehmen investieren überdurchschnittlich viel – im Schnitt rund 4,4 Prozent ihres Umsatzes. Das löst Produktion und Beschäftigung in anderen Wirtschaftsbereichen aus – bei Bauunternehmen und Logistikfirmen genauso wie bei industrienahen Dienstleistern wie IT-Firmen und Forschungsunternehmen.
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... den Titel „Pharmahauptstadt“.

Pharmahauptstadt Berlin – das ist unser Anspruch, dafür engagieren wir uns. Schon heute erwirtschaften Berliner Unternehmen rund 13 Prozent des gesamten deutschen Pharmaumsatzes – ein Zeichen der hohen Attraktivität des Standortes Berlin.

Hervorragende Kooperationsmöglichkeiten mit renommierten Forschungseinrichtungen und Kliniken, eine wachsende Zahl hochinnovativer Biotech-Unternehmen, kurze Wege zu Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden und nicht zuletzt ein attraktives und vielfältiges urbanes Umfeld – von diesen Vorzügen Berlins sind bereits rund 30 Pharmaunternehmen überzeugt. Mit Pfizer hat zuletzt der weltgrößte Pharmahersteller der Hauptstadt sein Vertrauen ausgesprochen und seine Deutschlandzentrale an die Spree verlegt.

Gelingt es, die Stärken des Standortes weiter auszubauen, profitiert Berlin als Ganzes: Arbeitnehmer genauso wie Patienten, Wirtschaft und Politik. Denn die Pharmabranche hat Berlin einiges zu bieten:

  • Sehr gute Wachstumsperspektiven
  • Zukunftsfähige Arbeitsplätze
  • Einen innovativen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der Stadt
  • Und weltweites Prestige für Berlin als moderner Industriestandort

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